Playboy, Oktober 1985 - John DeLorean Finally Gets Cross-Examined
Teil 1 - Teil 2




1.) Sie haben einen der am meisten publizierten Prozesse des Jahrzehnts durchgemacht und niemals Stellung bezogen. Wahrscheinlich fragen sich viele Menschen, ob Sie lediglich auf Grund einer Formalität freigesprochen wurden. Und warum haben Sie nicht zu Ihrer Verteidigung ausgesagt?

Das war die Entscheidung meiner Anwälte. Wir bauten keine große Verteidigung auf. Der Grund dafür war die Tatsache, dass der Fall der Regierung von Beginn an auseinander gefallen war. Es war für die Geschworenen bereits nach der Verhörung des ersten Zeugen offensichtlich, dass ich hereingelegt worden und der Fall eine totale Fabrikation war. Daher sagte mein Anwalt: "Bleiben wir bei dem, was wir haben." Und das ist der Grund dafür, dass ich ebenso wenig ausgesagt habe wie unsere Experten. So verließen die Geschworenen letztlich den Saal und der Richter wies sie, wie Sie wahrscheinlich wissen, darauf hin, dass sie das Beweismaterial noch einmal genau unter die Lupe nehmen sollten, bevor sie schließlich abstimmten. Sie ließen sich vier bis sechs Tage Zeit und als sie zurückkamen, hatte bereits der erste Wahlgang zum Freispruch geführt. Infolgedessen hat in der Tat noch niemand meine Seite der Story gehört.

2.) Dank des berüchtigten Videobandes sehen die Menschen Sie noch immer vor einem Koffer voll Kokain sitzen und hören Sie sagen: "Es ist besser als Gold."

Ja, aber das ist einfach zu erklären. Im Wesentlichen versuchte ich mein Leben zu retten. Ich hatte sieben Jahre täglich 16 bis 18 Stunden gearbeitet und versucht, meine Firma zum Laufen zu bringen. Ich hatte innerhalb von zwei Jahren 43 Mal den Atlantik überflogen. Ich will damit sagen, dass ich am Ende war; total erschöpft. Als uns das Geld ausging, war ich in einem Panikzustand. Ich sprach mit jedem und ging überallhin. Wenn Sie angedeutet hätten, dass Sie Geld in meine Firma investieren wollten, hätte ich den nächsten Flug genommen und wäre auf Ihrer Türstufe gesessen. Ich war einfach derartig erschöpft und mental völlig am Ende; und ich glaube nicht, dass ich dabei vernünftig war. Ich war das perfekte Ziel für eine Falle: Meine Fähigkeiten waren mir abhanden gekommen. Ich hatte Schlafstörungen. Jede Nacht nahm ich Schlaftabletten. Jeden Morgen musste ich 81 Tassen Kaffee trinken, um wieder wach zu werden. Ich war wirklich total gestresst. Das gebe ich zu. Ich machte Fehler. Doch das war es, worauf sie zählten. Wäre ich im Besitz meiner Fähigkeiten gewesen, wäre ich nicht in diesem Zimmer gesessen.
Hier war ich also. Ich wurde eingeladen, um im Grunde das neue Management der Firma zu treffen. Sie holten mich am Flughafen ab und sagten: "Wir machen einen kleinen Zwischenstop hier im Hotel." Also waren wir bald alle in diesem Hotelzimmer. Ich saß dort mit drei Männern, die ich für gefährliche Kriminelle hielt, für Mitglieder des organisierten Verbrechens. Und schließlich zauberten sie einen Koffer voll Kokain herbei, der aus dem Safe der Regierung entnommen worden war. Natürlich war ich verblüfft, da ich wirklich nicht geglaubt hatte, dass sie mit Drogen handelten!

3.) Waren Sie bereits zuvor in Ihrem Leben mit Kokain in Kontakt gekommen?

Kein einziges Mal. Ich hatte noch nie zuvor Kokain gesehen oder gar konsumiert. Das entspricht einfach nicht meiner Natur. Ich denke, ein oder zwei Gläser Wein sind bei mir bereits die Grenze. Dennoch nahmen sie diesen Kokain-Koffer der Regierung. Sie warfen ihn mir vor die Nase. Und natürlich fragen mich die Leute: "Warum sind Sie nicht aufgestanden und haben gesagt 'Hey, ich gehe zum FBI! Ihr seid Kriminelle!?'" Nun, wenn sie wirklich Kriminelle waren, was ich in der Tat glaubte, wäre ich da niemals lebend herausgekommen. Und ich dachte mir: "Nun, vielleicht gibt es eine Möglichkeit zu überleben." Also spielte ich mit, was genau dem Ratschlag meiner Anwälte entsprach. Sie sagten: "Spielen Sie mit. Schließen Sie keine Geschäfte ab. Geben Sie ihnen kein Geld. Geben Sie ihnen keine Sicherheiten. Aber spielen sie mit, egal was sie wollen." Was kann man also tun? Man kann nicht aufstehen und sagen: "Hey, ich werde zur Polizei gehen." Man muss das Spiel mitspielen und versuchen, lebend aus der Sache herauszukommen. Die Polizei rufen kann man dann immer noch.

4.) Aber auf dem Video wogen Sie das Kokain ab - Sie ließen es praktisch auf Ihrem Schoß hüpfen - und sahen dabei wirklich glücklich aus.

Naja, die Leute, die mich kennen, wissen, dass diese Art von Gekicher bei mir nicht normal ist - soetwas mache ich nicht. Es war eine wahrhaft nervöse Antwort auf die gegebenen Umstände. Ich versuchte schlicht zu schauspielern. Wer mich kennt, weiß, dass der Mann, den die Leute da sahen, nicht ich war. Es war vielmehr ein Mann, der von tiefen Schwierigkeiten gezeichnet war. Ich versuchte einfach, mein Leben zu retten; das ist alles. Ich dachte, diese Leute würden mich und meine Familie umbringen.

5.) Wir werden Ihnen später noch mehr Fragen über den Fall stellen, zunächst möchten wir allerdings über die andere irreführende Sache bei dieser ganzen Geschichte sprechen: Den Zerfall Ihrer Ehe. Sie und Cristina schienen eine Bilderbuch-Beziehung zu führen. Sie war die wunderschöne Ehefrau, die ihren Mann treu unterstützte, als dieser in Schwierigkeiten geriet - und plötzlich zog sie aus, noch dazu nur wenige Tage nach dem Ende des Verfahrens.

Ja.

6.) Waren Sie damals verbittert? Haben Sie es schon überwunden?

Ich weiß nicht, ob man es verbittert nennen kann. Ich war niedergeschmettert, da es für mich ein Schock war. Ich weiß nicht, ob Sie an mir den Unterschied erkennen, aber als Resultat der Scheidung verlor ich 35 Pfund an Gewicht. Der Gerichtsprozess war nichts im Vergleich zu dieser Sache.

7.) Was war der niederschmetternde Teil - die Treulosigkeit, die Zurückweisung einer schönen Frau?

Ich denke, zwei Dinge waren ausschlaggebend: Zuerst sagte sie mir am Tag nach der Urteilsverkündung, als sie überall als unglaublich loyale Ehefrau dargestellt worden war: "Dieser Kerl hat mir einen Job bei KABC-TV besorgt. Ich werde 250.000 Dollar pro Jahr verdienen und mir ein Haus dort draußen mieten; und du wirst nicht mit einziehen." Das war ein Schock. Und dann musste sie natürlich einige Tage später den Kindern erklären, warum ihr Vater nicht mit einziehen würde. Und sie erzählte ihnen: "Der Grund dafür ist, dass ich einen anderen Mann heiraten werde."
Was mich störte war, dass das wohl seit langem geplant gewesen sein musste. Es störte mich, da ich sie stets lediglich um eine aufrichtige Beziehung gebeten hatte. Ich verstehe, dass jeden Tag neue Männer und Frauen auftauchen. Das ist der Weg des Lebens. Jedesmal, wenn man sich umdreht, hat Gott neue Menschen geschaffen. Also ist es möglich, dass man sich in eine andere Person verliebt; das kann passieren. Ich habe ihr immer gesagt: "Hey, wenn du einen anderen Mann triffst und glaubst, das sei der Richtige, verlange ich lediglich von dir, dass du zu mir kommst und mir das ehrlicherweise mitteilst. Sage einfach: 'John, ich habe einen Anderen getroffen. Das ist eben so. Ich werde dich verlassen.'" Daher störte mich die Tatsache, dass sie mich wohl für lange Zeit hintergangen hatte.

8.) Es sah so aus, als würde sie sich dadurch sehr unkonventionell verhalten, wenn man bedenkt, dass Sie und Ihre Frau zum damaligen Zeitpunkt wiedergeborene Christen waren. Ist es nicht eine Sünde, seinen Ehemann zu verlassen?

Nun, ich werde Ihnen das erzählen, was ich auch schon anderen erzählt habe.... Wissen Sie, während unserer Ehe habe ich stets gesagt: "Du bist eine sehr hübsche Frau, wie ein Gemälde an der Wand. Momentan hängst du an meiner Wand, doch irgendwann könntest du an einer anderen Wand hängen." Ich möchte damit sagen, dass ich eine Scheidung nachvollziehen kann. Es ging natürlich tiefer, aber ich schätze, was ich wirklich einzig und allein wollte, war eine ehrliche Beziehung. Und als sich herausstellte, dass wir keine solche führten, war das eine große Enttäuschung für mich. Es war niederschmetternd. Sie verließ mich im August 1984 und seitdem habe ich mich nicht mehr verabredet.
Ich fühle mich wirklich wie ein Tier in einem Käfig, das geschlagen wurde und nun in der Ecke des Käfigs kauert. Ich bin noch immer nicht komplett für neue Verabredungen bereit. Ich würde zwar heute gerne Frauen treffen, jedoch nur als normale Freundinnen. Es wäre schön, jemanden zu haben, mit dem man einfach sprechen und vielleicht zu Abend essen oder auf eine Party gehen könnte. Jedoch habe ich derzeit absolut kein Interesse an einer romantischen Beziehung, da ich noch immer verletzt bin; schwer verletzt. Aber so ist das Leben. Derartige Dinge passieren.

9.) Sie sagen, Ihre Frau hatte bereits eine Affäre, als Sie noch vor Gericht standen. Damals wurden Sie und Ihre Frau auf Schritt und Tritt verfolgt, wie der Präsident und die First Lady. Die Aktivitäten Ihrer Frau wurden doch sicherlich vom FBI überwacht.

Ja, ich bin mir sicher, dass das FBI Bescheid wusste! [lacht] Ich hatte keine Ahnung, aber ich bin davon überzeugt, dass sie es wussten.

10.) Dass Ihre Frau während Ihres Gerichtsverfahrens eine Affäre hatte?

Ja, natürlich. Denn als wir zurück in New Jersey waren, ging sie aus verschiedenen Gründen und für sehr viele Nächte - vielleicht zwei Nächte pro Woche - in die Stadt, während ich stets mit unseren Kindern auf unserem ländlichen Anwesen blieb. Und ich war immer ein Mensch, der anderen volles Vertrauen geschenkt hat. Es stellte sich heraus, dass das ein Fehler war; das ist alles. Doch zurückblickend schätze ich, dass es Gottes Wille war. Es störte mich wirklich, einerseits auf Grund der Unehrlichkeit und andererseits wegen des Druckes, der dadurch auf unseren Kindern lastete. In Folge des ganzen Horrors der letzten Monate war das wirklich eine äußerst schwierige Angelegenheit.

11.) Da Sie gerade über Gottes Wille sprechen - Ihre Frau war es, die Sie zu Gott geführt hat, oder?

Nun, sie war dabei behilflich. Sie brachte mir eine Bibel, als ich im Gefängnis saß.

12.) Aber irgendetwas passt hier nicht zusammen: Ist es nicht sonderbar, dass eine wiedergeborene Christin eine Affäre hatte, während sie ihren Ehemann zu Gott führte?

Naja, wir sind alle schwach und sündigen, niemand ist perfekt. Es ist so, wie Jesus es sagte: "Derjenige, der ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein." Natürlich bin ich sehr dankbar dafür, dass sie und ihr Auserkorener während des Verfahrens in meiner Nähe waren. [lacht]

13.) Sie und ihre Familie würden das zweifellos anders sehen, oder?

Sie hat in ihrer Familie tatsächlich Probleme. Die Familien ihrer Schwester und ihres Bruders stehen ihr derzeit sehr kritisch gegenüber; auch sie sind alle wiedergeborene Christen und sehr gute Menschen, daher stört es sie besonders.

14.) Kommen wir noch einmal auf die Gesellschaft schöner Frauen und die Tatsache zu sprechen, dass Sie Cristina mit einem Gemälde verglichen haben: Vermuten Sie, dass Ihr Verhalten gegenüber Frauen der Grund für einige Ihrer persönlichen Probleme sein könnte?

Ich bin mir nicht sicher. Ich habe all meine Gedanken aussortiert. Ich war immer dazu veranlagt, mit Frauen auszugehen, die sehr viel weniger gebildet waren als ich. Ich habe dreieinhalb College-Abschlüsse und lese unaufhörlich. Ich glaube nicht, dass Cristina während unserer zwölfjährigen Ehe auch nur ein Buch gelesen hat; ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, Sie jemals mit einem Buch gesehen zu haben. Also begann ich mich zu fragen: "Warum bin ich so veranlagt?" Ich erinnere mich an ein Ereignis vor meiner Ehe mit Cristina. Ich traf diese wirklich großartige Lady - sie war schön, intelligent, belesen - und aus irgendeinem Grund kamen wir ziemlich gut miteinander aus. Aber ich konnte einfach nicht - Ich konnte mich nie auf jemanden einlassen, der für mich in intellektueller Hinsicht eine Herausforderung darstellte. Ich weiß nicht, warum das so war. Aber das ist sicherlich ein Grund dafür, dass sich all meine Beziehungen als ziemlich oberflächlich herausstellten: Wir hatten nicht sehr viel, worüber wir reden konnten.

15.) Ist es wahr, dass Sie früher eine Spiritualistin zu Rate zogen?

Ja, sehr häufig. Sie war mir von Cristina vorgestellt worden. Als wir damals versuchten, ein weiteres Kind zu bekommen, hatte Cristina mit ihr gesprochen und war nach einem einfachen Karnevalstrick tatsächlich schwanger geworden. Anschließend schien sie davon überzeugt, dass die Spiritualistin dafür verantwortlich war. Als ich später mit meiner Firma in Schwierigkeiten geriet, überredete sie mich daher, mit dieser Lady zu sprechen. Das tat ich. Anfangs war ich skeptisch, doch sie gewann langsam mein Vetrauen - eine überaus intelligente und ungewöhnliche Frau. Ich rutschte langsam aber sicher in diese Angelegenheit hinein, auch wenn es zurückblickend natürlich eine dumme Sache war. Mir wurde dort von einer Kartenleserin erzählt, wie ich mein Leben führen sollte! Vor kurzem las ich einen interessanten Artikel in der Zeitung: Der neue Ehemann meiner Frau ist eine Führungskraft bei ABC und die L.A. Times schrieb einen Bericht über eine Spiritualistin, die er zusammen mit seinem Chef in Bezug auf das zukünftige TV-Programm aufgesucht haben soll. Also bekommen sie dieselbe Hilfe, die auch ich bekam. [lacht]

16.) Glauben Sie, dass Cristina sie dazu angeregt hat?

Oh, nein. Das läuft bei ABC angeblich schon seit längerer Zeit so. Doch heute sehe ich es als krank und sehr satanisch an, mit Leuten dieser Art zu sprechen.

17.) Warum ließen Sie Ihr Buch von einem christlichen Verlag herausgeben? Wurde das Buch von anderen Verlegern als zu eigennützig angesehen?

Wir hatten von einigen Personen Angebote vorliegen. Doch ich spürte, dass meine Spiritualität ein wichtiger Teil des Buches war und wollte einen Verleger, der das mit Feingefühl behandelte. Zudem war das am meisten verkaufte Buch der letzten Jahre die Autobiografie von Chuck Colson. Also ist es nicht zwingend korrekt, dass man mit einem christlichen Verleger automatisch ausgeschaltet ist. Ich glaube, Colsons Buch verkauft sich sogar noch heute besser als "Iacocca".

18.) Ist das ein Ziel für ein Buch - bessere Verkaufszahlen als die der Konkurrenz?

Nein. Was ich sagen wollte, war, dass man das Buch mit einem christlichen Verleger nicht nur an ein paar Christen verkaufen kann. Auch ein solcher Verlag kann ein Buch umfassend vermarkten. Das ist alles.

19.) Sehen Sie eine Art Muster oder Gefahr in diesem Wiedergeburtssyndrom, in welchem sich Personen mit dem Christentum identifizieren und zu missionieren beginnen, die zuvor mit großen Problemen konfrontiert waren? Sie erwähnten Colson als Beispiel.

Ich halte Colson für einen der bedeutendsten Amerikaner. Was er macht, gleicht einem Wunder. Ich glaube, er ist heute ein unendlich besserer Mensch, als er es zuvor in seinem Leben war. Wenn ich zurückblicke, kann ich mir nicht vorstellen, dass ich das wirklich überleben konnte - ich weiß, dass es ein Mensch niemals ohne diesen mächtigen Glauben an Christus hätte überleben können.

20.) Doch der Schmerz, der Ihnen zugefügt wurde, sowohl von Ihrer Ehefrau als auch von den Klägern der Regierung, wurde Ihnen nicht von Drogenhändlern, Pornografen bzw. den Gottlosen zugefügt. Ihr Schmerz wurde Ihnen von Leuten zugefügt, die ebenso gottesfürchtige Christen sind wie Sie - sowohl Ihre Ehefrau als auch die Kläger. Das sind Personen, die dieselben Werte, denselben Gott und dieselbe verehrende Haltung mit Ihnen teilen. Dennoch hat sie das, wie Sie erklärten, nicht davon abgehalten, Ihnen diese schrecklichen Dinge zuzufügen. Könnten Sie da nicht berechtigt fragen: "Wer braucht bei derartigen christlichen Freunden noch heidnische Feinde?"

Was die Kläger angeht, denke ich, dass sie sich derselben Sünde schuldig gemacht haben, der ich mich schuldig gemacht habe. Sie wurden von ihrem Ego überwältigt und sahen plötzlich nur noch persönlichen Ruhm anstelle des Gesetzes und der Tatsache, dass diese ganze Sache eindeutig fabriziert worden war. Sie hatten bereits fest eingeplant, berühmt und befördert zu werden und zudem ein Buch zu schreiben. Das ist auf die Schwäche des Menschen zurückzuführen. Jeder ist damit konfrontiert. Wenn sie echte Christen wären, hätten sie nicht tun können, was sie getan haben. Und da wir gerade darüber sprechen: Das Wort 'Christ' wird heutzutage sehr häufig missbraucht.

21.) Sie könnten heute viel glücklicher sein, wenn die Leute, die Sie angeklagt haben, und Ihre Frau Atheisten gewesen wären.

[lacht] Das ist gut möglich. Ich weiß es nicht. Ich denke, dass die Menschen in unserem System leider dazu tendieren, das Christentum für ihre eigenen Zwecke auszunutzen, was falsch und sündhaft ist.

22.) Wie sieht Ihre Beziehung zum Materialismus aus? Sie leben in einer Villa, die 6000 Dollar pro Monat kostet und haben Millionen Dollar schwere Buch- und Filmverträge. Wir sehen Menschen im Fernsehen, die die Zuschauer für ihre Version des Christentums zur Kasse bitte. Was ist mit der christlichen Tradition der Meidung materieller Güter? Was ist mit dem Gleichnis, welches besagt, dass eher ein Kamel durch ein Nadelöhr kommt als ein Reicher in den Himmel?

Das ist eine grobe Missinterpretation. Ich denke, meine Interpretation ist die traditionelle - Christus möchte, dass man wohlhabend und erfolgreich ist. Ich denke, dass Christus in diesem Fall von einem reichen Mann sprach, dessen Götzen Reichtümer waren. In anderen Worten: die heutigen Götzen sind Rolls-Royces, Aktien, Geld, große Häuser und so weiter. Es ist nicht falsch, nach diesen Dingen zu streben, aber es ist falsch, sie zu verehren und zu den wichtigsten Dingen im Leben zu machen.

23.) Dann sehen Sie keinen Widerspruch darin, wenn man als christlicher Sprecher reich wird?

Nein. Ich denke, der Herr sagt an vielen Stellen in der Bibel, dass Er Dir Erfolg wünscht.

24.) Und diese endlosen Auftritte im Fernsehen, um wahren Gläubigen Spenden abzunehmen?

Das stört mich. Das stört mich wirklich. In eingen Fällen ist es möglich, dass derjenige, der soetwas macht, an derselben Krankheit leidet, die auch mich einst befiel - sein Ego hat derartig von ihm Besitz ergriffen, dass er im Fernsehen auftreten muss. Daraus wird dann eine endlose Suche nach Geldern, um die Show am Leben zu erhalten. Sie müssen sich daran erinnern, dass Christus äußerst strapazierfähig war. Was seine Standpunkte anging, gab er nie nach. Wenn er jemanden drangsalierte, der Teil des Establishments war, nahm er sämtliche damit verbundenen Konfrontationen in Kauf und schrak nie davor zurück, seine Meinung kundzutun. Wenn er etwas zu sagen hatte, ließ er sich nicht davon abbringen.

25.) Glauben Sie, dass Sie von Gott durch den Kokainprozess geleitet wurden?

Nun, wir hatten kein Geld. Wir konnten keine Verteidigung aufbauen. Wer waren unsere Gegner? Wir kämpften praktisch gegen ein eingespieltes Footballteam. Diese Leute spielten das Spiel täglich. Jeder von ihnen hatte bereits unzählige Male im Zeugenstand gesessen. Sie machten nie Fehler. Warum begannen diese Leute nun plötzlich zu stolpern und zu fallen, im Zeugenstand zu lügen und wieso wurden sie plötzlich bei der Rückdatierung und Zerstörung von Dokumenten erwischt?

26.) Sie glauben, das war das Werk Gottes?

Sagen Sie es mir.

27.) Warum hätte Gott das für Sie tun sollen?

Naja, es ist ungewöhnlich. Ich musste meinen närrischen Stolz loswerden und zu einem besseren Menschen mit einer ordentlichen Orientierung werden. Es ist ein Prozess, den die Christen "Bruch" nennen. Der Herr musste mich "brechen", um mein wahres Ich zum Vorschein zu bringen. Also war es einfach ein Teil des Spiels...

28.) Glauben Sie, dass der Herr für das ganze Szenario verantwortlich ist?

Nein, das habe ich nie gesagt. Ich sagte lediglich, dass ich einen Denkzettel benötigte. Doch in Seiner Gnade bewahrt uns der Herr vor noch schlimmeren Dingen. Meine Frau sagte fünfzig Mal zu mir: "Du weißt, dass deine Beziehung zu Gott absolut falsch ist. Du gehst einfach nur in die Kirche" - und ich besuchte in der Tat täglich die Kirche - "Aber Jesus lebt nicht in der St. Patrick's Cathedral. Das hat nichts damit zu tun. Er lebt in deinem Herzen. Und dort ist er bei dir noch nicht angekommen, daher wird er dich erst brechen müssen." Und genau das geschah.

29.) Dennoch wurden Sie von derselben Person verlassen.

Das Geschehene ist typisch. Vertritt man einen für den Teufel derartig vernichtenden Standpunkt, wie ich es tue, wird man meiner Meinung nach immer mit einer Anzahl an Umständen konfrontiert, die dafür sorgen sollen, dass man an Glaubwürdigkeit verliert.

30.) Sie meinen, der Teufel war für den Fall verantwortlich?

Nein. Ich meinte nur, die Bibel bringt zum Ausdruck, dass man durch den Teufel mit vielen Hindernissen konfrontiert wird. Er versucht, die christliche Glaubwürdigkeit der Menschen zu zerstören. Und genau das war wohl ausschlaggebend dafür, dass mich meine Frau verließ. Es verletzte in der Tat meine Glaubwürdigkeit als Christ, da man sich als solcher nicht scheiden lassen sollte.

31.) Aber ist es nicht arrogant zu glauben, dass der Herr Sie all das hat durchmachen lassen, nur damit Sie zu einem besseren Menschen wurden?

Nun, es ist nicht arrogant, da Er, wie Sie wissen, jedes einzelne Haar auf Ihrem Kopf abgezählt hat. Das ist die Unendlichkeit seiner Herrschaft. Ich will damit sagen, dass Er wirklich weiß, worum es bei all dem geht. Der Herr sagt - ich glaube in den Psalmen - dass Er, während man sich noch im Mutterleib befindet, in Seinem Buch bereits jedes tagtägliche Ereignis Deines Lebens verzeichnet hat.

32.) Lassen Sie uns datailierter auf den Fall eingehen, da noch niemand, wie Sie selbst sagten, Ihre Seite der Story gehört hat. Was war das Fundament der Anklage seitens der Regierung?

Der gesamte Fall hing im Endeffekt von einem vertrauenswürdigen Informanten ab, James Hoffman, der in Wahrheit der ultimative Abschaum war. Er hatte sein Leben damit begonnen, Bibeln an Witwen zu verkaufen und war nun an einem Punkt angelangt, an dem er die Menschen belog und betrog. Er hatte ein paar Mal als Informant für die Regierung gearbeitet. Auf jeden Fall war er Informant geworden, um seine eigene Haut zu retten. Dafür schickte er seine besten Freunde hinter Gitter. Doch neben diesen Verhaftungen hatte er nie etwas Nützliches für die Regierung zustande gebracht.
Eine Sache, die nie an die Öffentlichkeit kam, da das Verfahren so früh beendet wurde, war ein Brief, in dem ich vor meiner Verhaftung über meine "Zusammenarbeit" mit diesen Leuten geschrieben hatte.
Ich hatte diesen Brief an meine Anwaltskanzlei in New York gesandt. Er befindet sich in diesem Briefumschlag. Ich kann Ihnen heute keine Kopie davon geben, aber ich werde ihn laut vorlesen. Ich habe ihn erst kürzlich aus dem Tresor meiner Anwälte geholt.
Ich hatte in der Nacht des 18. Oktobers einen Anruf vom Informanten Hoffman erhalten. Er sagte: "Hey, das Geld, das Sie für Ihre Firma brauchen, liegt bereit." Damals glaubte ich, dass diese Leute Teil des organisierten Verbrechens wären - keine Drogenhändler! - und dass sie mich bei der ganzen Sache in die Mitte maneuvriert hatten, da sie meine Firma für Geldwäscheoperationen nutzen wollten. Also schrieb ich, nachdem ich diesen Anruf in jener Montagnacht um 20.30 Uhr erhalten hatte, einen Brief, den ich am folgenden Morgen meinen Anwälten übergab, bevor ich Kalifornien verließ.

33.) Ist das der Grund dafür, dass er nicht abgestempelt ist? Sie haben ihn persönlich abgegeben?

Ja, ich übergab ihn persönlich. Sie legten ihn in ihren Tresor und dort blieb er.

34.) Er hat dafür gebürgt?

Ja, er hat dafür gebürgt. Auf der Rückseite des Umschlags sind zudem die Unterschriften von zwei Anwälten zu sehen, die mit einem Datum unterzeichneten, als sie den Brief öffneten.

35.) Nur um die Vorraussetzungen zu schaffen: Sie behaupten, Hoffman habe Ihnen die Rettung Ihrer Firma durch "Auslandsgeld" in Aussicht gestellt. Auf Grund Ihres angeschlagenen Unternehmens der Verzweiflung nahe, stiegen Sie ein und erkannten erst später, dass es sich um illegales Geld handelte, richtig?

Mehr oder weniger.

36.) Ok. Lesen Sie den Brief vor.

In Ordnung. [liest] "18. Oktober 1982; Tom- Ich gehe morgen nach L.A., um ein kleines Wunder zu vollbringen! Ich werde das organisierte Verbrechen dazu verleiten, buchstäblich 10 Millionen Dollar zu investieren, um die Fabrik in Nordirland wiederzueröffnen – und wenn sie es herausfinden, werden sie nichts mehr daran ändern können! Hoffman, Benedict, Hetrick und Vicenza sind nicht das, was sie zu sein vorgeben – sie sind (sei nicht geschockt) Kokaindealer! Zu viele Dinge, von denen sie mir erzählt haben, sind wahrlich unmöglich. Sie haben mich zudem in ein Schauspielszenario mit hineingezogen, das dermaßen lächerlich ist, dass es mir schwerfällt, keine Miene zu verziehen. Hoffman, Hetrick, Benedict und Vicenza kennen sich bereits seit Jahren – ich hingegen kenne nicht einmal Hoffmans oder Benedicts Haustelefonnummer – Hoffman aber ruft mich andauernd an, trägt mir auf, Benedict oder Hetrick anzurufen und übermittelt mir anschließend auch noch exakt, was ich ihnen zu sagen habe - Wort für Wort. Sie sind ohne Frage Teil des organisierten Verbrechens und nutzen Eureka Federal Savings and Loan als Fassade, um Geld zu waschen. Ihr Kokaintheater ist allein dafür da, damit ich mich involviert fühle, so dass ich bei der Herkunft ihrer Gelder nicht protestiere.
Sobald sie morgen die 10 Millionen Dollar an Eureka überwiesen haben und Benedict das Geld per telegrafischer Geldüberweisung an Cork-Gully weitergeleitet hat, wird die Bande 100 Prozent der DMC-Kapitalgesellschaft besitzen; eine Briefkastengesellschaft ohne Vermögensgüter! Der Stoy-Hayward-Klient wird die Fabrik leiten, welche nach wie vor im Besitz der Britischen Regierung stünde, während die DMC-Aktionäre auch fortan die Kontrolle über die amerikanische Firma innehätten. Im Endeffekt wird die Bande 10 Millionen Dollar in die Fabrik in Belfast investieren und so gut wie nichts davon haben - eine Minoritätsposition in einer Fabrik im vom Krieg erschütterten Belfast, die im Besitz der Britischen Regierung steht! Offensichtlich wollen sie die DeLorean Motor Company jedoch zum Schieben und Waschen von Geld nutzen. Sobald sie herausfinden, dass sie nichts besitzen, geschweige denn kontrollieren, werden sie stocksauer sein. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass sie nichtsdestotrotz keine Maßnahmen gegen mich oder die Firma in die Wege leiten werden, da andernfalls ihre gesamten Geldwäsche-Operationen bei Eureka Federal auffliegen würden. Sobald sie Druck machen, werde ich sie darauf hinweisen, dass ein Brief existiert, der im Falle meines Todes geöffnet werden würde. Sie werden die Sache auf sich beruhen lassen.
Sollte ich falsch liegen und mein Tod auf Gründen beruhen, die nicht unumschränkt natürlich sind, bringe diesen Brief zur Polizei. Sollte ich aus natürlichen Gründen sterben, zerstöre ihn. Tom, kümmere dich um meine Familie. Gott schütze dich."
Das ist alles. Das ist der Grund, warum ich glaubte, sie könnten mich töten - ich war dabei, die Verbrecher reinzulegen, um die Firma am Leben zu erhalten. Ich glaubte zweifellos, sie würden mich töten.

37.) Aber die Firma wäre in Sicherheit gewesen.

Sie hätte allerdings den Kriminellen gehört.

38.) Aber die DeLorean Motor Company hätte den Betrieb wieder aufgenommen.

Ja, aber sie hätten die Firma unter der Aufsicht der Britischen Regierung führen müssen, da sie bereits in Konkursverwaltung war. Es war für mich eine irrationale Sache; sie brachten mich in eine Position, in der ich tot war. Es gab nichts, was ich tun konnte, außer mir einzureden, dass ich versuchen musste, mir trotz der Niederlage eine heroische Position zu verschaffen. Ich will damit sagen, dass dies die Gedanken eines kranken Mannes waren. Es ist offensichtlich, dass dieser Mann damals nicht rational dachte.

39.) Haben Sie wirklich nicht schon in dem Moment gewusst, dass es illegales Geld war, als Hoffman erwähnte, es käme aus dem Ausland?

Was ist Auslandsgeld? Saudis haben Auslandsgeld. Jeder hat - heutzutage ist das meiste Geld Auslandsgeld. Fast alle großen Investitionen basieren auf Auslandsgeld. Nein, ich betonte, dass eine Investition für mich nur in Form eines Bankdarlehens in Frage kam. "Ich kann das Geld nicht nehmen", sagte ich. "Es muss eine legale Investition sein." Doch selbst wenn es sich um eine legale Investition handelt: Wer kann schon wissen, ob es nicht illegale Investoren sind, die Aktien von General Motors oder Standard Oil in New Jersey erworben haben?

40.) Aber wenn man sich die Aufzeichnungen ansieht, entspricht es dann nicht der Wahrheit, dass Sie sagten, das Geld würde - selbst wenn es in Dollar-Währung käme - genauer unter die Lupe genommen werden und dass Hoffman deshalb ein Geldwäschesystem durch Eureka Federal vorschlug?

Das war keine Geldwäsche. Wenn das Geld von einer Bank kommt, ist es eine legale Investition.

41.) Selbst wenn es von...

Das spielt keine Rolle - wie konnte ich davon wissen? Hoffman erwähnte nie, dass es "Gangstergeld" war. Er sagte lediglich, er habe Geld, das er investieren wollte.

42.) Also waren Sie offenbar bereit, die ganze Sache nicht zu genau in Augenschein zu nehmen. Sie hätten das Geld akzeptiert, sofern es die Kriminellen durch eine Bank geschleust hätten?

Solange es sich um eine legale Investition durch eine Bank handelte, interessierte mich nicht, wer es auf die Bank brachte. Ob es nun ein ehemaliger König war, der es von seinem Volk gestohlen hatte oder ein Aktienmanipulant, der hohe Gewinne am Markt erzielt hatte oder...

43.) Oder die Mafia.

Es konnte überall herkommen.

44.) Und wenn es wirklich Geld der Mafia gewesen wäre, hätten Sie sich nicht schlecht gefühlt, weil...

Ist die Mafia heute nicht im Besitz von über fünfzig amerikanischen Großkonzernen?

45.) Das wissen wir nicht.

Ich bin davon überzeugt.

46.) Wann haben Sie zum ersten Mal realisiert, dass es illegales Geld war und wann fühlten Sie sich von der Verbindung bedroht?

Nun, all das begann im Juni 1982, als ich den ersten Anruf von Hoffman erhielt, der "Ich kenne ein paar Leute, die in Ihre Firma investieren wollen" sagte und das Szenario dauerte bis zum 4. September an, als sie mich nach Washington einluden. Hier sagte Hoffman: "Ich habe gute Neuigkeiten. Sie werden erfreut sein. Es ist alles ausgearbeitet." Als ich im Hotel eintraf, rief ich von der Lobby aus sein Zimmer an und er meinte: "Ich bin gerade ziemlich beschäftigt. Ich brauche noch eine halbe Stunde. Aber Sie werden wirklich erfreut sein. Ich habe einen Weg gefunden, um die Provision, die Sie mir zahlen werden, in eine andere Transaktion zu investieren, welche all das Geld bringen wird, das Sie brauchen." Er meinte: "Ich denke, das Geschäft ist so gut wie abgeschlossen. Sie müssen sich keine Sorgen mehr machen."
Ich wusste nicht, was das bedeutete. Ich verstand es nicht. Also ging ich, aß einen Hamburger und rief ihn erneut an, um ihn anschließend auf seinem Zimmer zu treffen. Hier sagte er völlig unerwartet zum ersten Mal: "Wir werden diese 1,8 Millionen, die Sie mir bereits als Provision gezahlt haben, in ein Drogengeschäft investieren und eine Menge Geld damit verdienen."
Zu diesem Zeitpunkt wollte ich natürlich nur noch aus dem Geschäft aussteigen. Die sogenannte Provision war eine 2 Millionen Dollar-Kreditlinie, die ich von der Citibank erhalten hatte. Also sagte ich zu Hoffman: "Hey, es ist nicht mein Geld. Ich habe eigentlich kein Geld." Als ich später wieder die Lobby betrat, rief ich sofort meinen Anwalt in New York an und erklärte ihm, dass ich in echte Schwierigkeiten geraten sei. Ich fragte: "Was soll ich tun? Ich dachte, es wäre ein legales Geschäft. Nun stellt sich heraus, dass es Kriminelle sind, die mich in kriminelle Aktivitäten verwickeln wollen." Und ohne speziell die Drogen zu erwähnen, beschrieb ich ihm kurz und knapp, was geschehen war.
Nachdem ich ihm also alles geschildert hatte, sagte mein Anwalt: "Okay, auf Grund der Situation, in der Sie sich befinden, haben Sie keinen großen Spielraum. Wenn Sie zur Polizei gehen und die tatsächlich eine große Bank besitzen, werden sie bereits in dem Moment davon wissen, in dem Sie die Polizeistation betreten. Die müssen Verbindungen zum FBI haben. Die müssen ziemlich viele Verbindungen haben. Die Eureka Bank - eine finanzielle Einrichtung dieser Größe - kann nicht von der Mafia geführt werden. Also müssen die gewisse Personen mit guten Verbindungen zur Regierung kennen. Blockieren Sie, schinden Sie Zeit. Geben Sie ihnen kein Geld. Schließen Sie keine Geschäfte mit ihnen ab. Unterzeichnen Sie nichts. Die werden sich mit Ihnen langweilen. Die werden Sie "fallenlassen". Dann können wir in aller Ruhe zur Polizei gehen. Doch wenn Sie schon jetzt die Konfrontation suchen, haben die zwei Möglichkeiten. Entweder werden sie Sie töten oder sie werden sich Ihre Familie vorknöpfen und somit Sie zur Kooperation zwingen.

47.) Er hat Ihnen nicht geraten, zur Polizei oder zum FBI zu gehen?

Das konnte ich nicht. Ich hatte keinerlei Beweise.

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